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Aus Liebe zur Natur!

JagdhornAktuelles

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Aufruf An die Jagdausübungsberechtigten und Jäger*innen der Kreisgruppe Ahrweiler -

# Mit der kompetenten und komplexen Broschüre  „Wir Jäger im Kreis Ahrweiler übernehmen Verantwortung für unsere Natur“ werden die Probleme des Waldumbaus aus Sicht der Jagd und des Naturschutz ausführlich erläutert. Gerne können wir diese bei Bedarf nochmals als PDF übermitteln (info[at]vorsitzender-jagd[dot]de). Es kann und darf nicht sein, dass zur Vermeidung des unerwünschten Wildverbiss lediglich zum Feldzug gegen das wiederkäuende Schalenwild aufgerufen wird und andere, erfolgsorientierte Lösungen in Gänze unbeachtet bleiben.


Um eine praktische und erfolgreiche Umsetzung unserer Forderungen zu erreichen, müssen jedoch konkrete Maßnahmen in den Revieren geplant und durchgeführt werden. Hier sehen wir vor allen die Forstämter in der Verpflichtung.

Dabei möchte die Kreisgruppe AW mit ihren Obleuten für Natur, Umweltschutz & Landespflege als Berater behilflich sein.

Der notwendige Neuaufbau des Waldes liegt immer in der Verantwortung des Eigentümers. Neben den reinen Forstflächen sollten aber auch Äsungs- und Verbissflächen für das Wild vorgesehen werden. Diese können im direkten Zusammenhang mit den Forstflächen angelegt werden, oder aber auch auf Holzlagerplätzen, Schneisen ( Brandschutzstreifen ), Wegeränder oder bei der Waldrandgestaltung entstehen. Ebenso ist die Anlage von Biotopen zu empfehlen.

WIE die Umsetzung gelingen soll, liegt an vielen Faktoren. Einer davon ist die Wechselbeziehung von Wald und Wild. Dabei sollten nach Möglichkeit alle Beteiligten, wie Waldeigentümer, Forstpersonal, Jagdgenossenschaften und (vor allen) die Jäger*innen zum Wohle der Ökologie des Waldes UND des Wildes zusammenarbeiten.

Erfahrungsgemäß kommt es hierbei durch unterschiedliche Bewertungen der Situationen und Interessen zu Spannungen. Daher ist es sowohl ratsam als auch oftmals erfolgreich einen Vermittler hinzuzuziehen.

Vermitteln, Lösungen erarbeiten, diese umzusetzen, aber auch die Anstrengungen der Forstämter kontrollieren und dokumentieren ist eine dringliche Aufgabe, welche wir gerne und ehrenamtlich übernehmen.

Mit dem von Herrn Oberreuter entwickelten Fragebogen, welchen wir als PDF auf unserer Internetpräsenz - www.jagd-aw.de – eingestellt haben , können sich die Revierpächter oder Verantwortlichen gerne mit genannten Problemen, aber auch Fragen zur Verbesserung der jagdlichen Infrastruktur an Johannes Oberreuter - stellvertr. Obmann für Naturschutz und Förster - wenden.

Gestatten Sie mir noch eine persönliche Anmerkung:

In Zukunft müssen wir die Bezeichnung „Wald- Wild- Konflikt“ vermeiden. Die Beziehung zwischen Wald und Wild kann nur dann als Konflikt angesehen werden, wenn ausschließlich ökonomische (monetäre) Betrachtungen im Vordergrund stehen. Die Ökologie des Waldes ist von immenser Wichtigkeit und wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung in Hinsicht auf den Klimaschutz ausdrücklich angemahnt. Hier steht der Waldbesitzer sozialverpflichtend in der Verantwortung und muss respektieren, dass Wildtiere einen wichtigen Teil eines leistungsstarken Ökosystems darstellen!

Dennoch: Wir stehen zur nachhaltigen Nutzung unserer Wälder. Forstwirtschaft ist (auch) praktizierter Klimaschutz! Gewinnerzielungsabsichten der Waldbesitzenden sind legitim und bedürfen unserer Unterstützung.

 

Ralf Schmidt- KGV

 

Die Fragebögen finden Sie hier:

Abfrage_Reviere_Wald-Wildproblematik_09-10-20.pdf

Anlage_zur_Abfrage_Jagd_AW.pdf

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